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| Zur Institutionalisierung des Buddhismus und der Suspendierung der ethischen Norm der Gewaltlosigkeit in Sri Lanka | ||
| 作者 | Bretfeld, Sven (著) |
|---|---|
| 出處題名 | Zeitschrift für Religionswissenschaft=Journal of Religious Studies |
| 卷期 | v.11 n.2 |
| 出版日期 | 2003 |
| 頁次 | 149 - 165 |
| 出版者 | De Gruyter |
| 出版者網址 | https://www.degruyter.com/ |
| 出版地 | Berlin, Germany [柏林, 德國] |
| 資料類型 | 期刊論文=Journal Article |
| 使用語言 | 德文=German |
| 摘要 | In Sri Lanka begegnen wir dem Konzept von einem buddhistischen Idealstaat, das in der historiographischen Tradition der dortigen Buddhisten greifbar wird. Diese Ideologie propagiert die kollektive Verantwortung der singhalesischen Gesellschaft für die Bewahrung der buddhistischen Institutionen. Das schließt auch die gewaltsame Verteidigung des Buddhismus ein, wenn seine Institutionen als durch nichtbuddhistische Aggressoren bedroht erachtet werden. Die häüfigen singhale-sisch-tamilischen Konflikte der vorkolonialen Zeit werden in der klassischen sin-ghalesisch-buddhistischen Historiographie ̧blicherweise von diesem Blickwinkel aus dargestellt. Auch in den Diskursen der Unabhängigkeitsbewegung und in der modernen antitamilischen Propaganda wurde auf diese Ideologie zurückgegriffen. Dem daraus sich ergebenden ethischen Konflikt mit der buddhistischen Norm der Gewaltlosigkeit wird begegnet, indem die Autoren ein Ideal propagieren, das das persönliche Wohl dem kollektiven Wohl unterordnet. In einer Situation der gewaltsamen Verteidigung des Buddhismus bedeutet dies die Inkaufnahme individuellen negativen Karmas (durch Tötung von Lebewesen) zum Nutzen des Gemeinwohls (Fortbestand des Buddhismus). Dabei wird betont, dass karmisch negative Taten, auch wenn sie im Dienst des Gemeinwohls begangen werden, durch religiös verdienstvolle Taten wieder ausgeglichen werden müssen. |
| ISSN | 2194508X (E) |
| DOI | https://doi.org/10.1515/zfr.2003.11.2.149 |
| 點閱次數 | 37 |
| 建檔日期 | 2023.09.19 |
| 更新日期 | 2023.09.19 |
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